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NOTRUFE FEUERWEHR / RETTUNGSDIENST NUR AN DIE 112

NOTRUFE POLIZEI NUR AN DIE 110

   

Die Rettung von vermissten oder eingeschlossenen Personen gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Feuerwehr, wenn es zu einem Brand in einem Gebäude kommt. Damit die Bürger in der Gemeinde Hainburg auf unsere Hilfe vertrauen können wird die Aus- und Fortbildung der Einsatzkräfte bei der Feuerwehr Klein-Krotzenburg groß geschrieben. Ebenso ist es von enormer Bedeutung das unsere Ausrüstung steht´s einsatzbereit ist und unsere Einsatzkräfte sich darauf verlassen können. Was aber tun wenn unsere Helfer im Einsatzfall selbst auf Hilfe angewiesen sind?

Schwere Unfälle bei Einsätzen der Feuerwehr gehören glücklicherweise zur Seltenheit, dennoch müssen wir darauf vorbereitet sein sollte es bei einem Einsatz zu Problemen kommen.
„Mayday Mayday Mayday“ so lautet der Funkspruch wenn ein zur Brandbekämpfung oder zur Rettung in Not befindlicher Personen vorgehender Trupp verunfallt oder sein Rückweg abgeschnitten ist. Ein Teil der Sonderausbildung die eine Gruppe unserer Atemschutzgeräteträger an zwei Tagen (5.4. und 7.4.2018) bei uns am Standort absolviert haben. Begonnen wurde am Donnerstagabend mit einer Einführung in das Thema „Atemschutznotfall“ und einem theoretischen Unterricht. Hier frischten die insgesamt sieben Teilnehmer begleitet von ihren Ausbildern Harald Schwab und Ramon Franz, unter anderem ihre Kenntnisse im Bereich Atemschutztechnik, Organisatorische Grundlagen und Kommunikation auf. Anschließend rüsteten sich die Teilnehmer mit Schutzkleidung und Atemschutzgeräten aus. Hier liegt bereits schon großer Wert auf der gegenseitigen Kontrolle der Ausrüstung. In kompletter Montur wurde zum Abschluss der ca. 3-stündigen Ausbildungseinheit eine Kommunikationsübung durchgeführt, die Teilnehmer mussten Gebilde aus Duplo-Steinen zusammenbauen und via Funk eine „Montageanweisung“ übermitteln. Im Einsatzfall ist dies etwa vergleichbar mit dem prägnanten Beschreiben eines Raumes oder Gebäudeteils.
Am darauf folgenden Samstag trafen sich alle Teilnehmer gegen neun Uhr zum praktischen Teil der Fortbildung im Gerätehaus. Für diesen Tag fungierten Sebastian Schwab, Markus Wedel und Rolf Schwab zusätzlich als Ausbilder. Begonnen wurde mit Übungen zum sicheren Umgang mit unserer Ausrüstung zur Notfallrettung, beispielsweise einer Rettungshaube, welche bei Ausfall des Atemschutzgerätes die Luftversorgung für 15 Minuten sicherstellt. Im weiteren Verlauf wurden auch verschiedene Rettungstechniken vorgestellt und über die Vor- und Nachteile gesprochen. Danach ging es zur ersten Belastungsübung, einem körperlich anspruchsvollem Parcours, in dem verschiedene Aufgaben zu lösen waren. Eine Löschangriffsübung nach Feuerwehrdienstvorschrift Drei (FwDV 3) machte den Anfang. Hier musste jeder der drei Trupps ein Strahlrohr vornehmen und dabei einige Hindernisse überwinden, sowie eine Person retten. Anschließend ging es über die Rettungsleiter des Teleskopmast (HAB32) hinauf in den vierten Stock des Schlauchturmes, wo es galt ein Gewicht an einer Leine heraufzuziehen. Das erste Übungsziel war somit fast erreicht und die Trupps konnten nach dem Abstieg über das Treppenhaus und einer Steckleiter ihre Ausrüstung ablegen und sichtlich erschöpft eine Erholungspause einlegen. Mit frischen Atemluftflaschen, welche einen Luftvorrat für ca. 30 Minuten liefern, ausgerüstet ging es zur nächsten Station. Nun galt es nach einer Verpuffung im Heizungskeller eine vermisste Person in Sicherheit zu bringen. Im Laufe der Maßnahme „verunfallte“ einer der Vorgehenden Feuerwehrangehörigen und musste vom bereitstehenden Sicherheitstrupp gerettet werden. Gegen 14:00 Uhr waren alle beteiligten Fahrzeuge und Gerätschaften wieder einsatzbereit. Wir beendeten unsere Ausbildung mit der Hoffnung die Meldung Mayday Mayday Mayday niemals im Einsatzfall zu hören, dennoch aber bestmöglich auf solch einen Fall vorbereitet zu sein.

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