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NOTRUFE FEUERWEHR / RETTUNGSDIENST NUR AN DIE 112

NOTRUFE POLIZEI NUR AN DIE 110

   
   
 

eiko_icon überörtlichen Hilfe im Rahmen des Gefahrstoffzugs Ost

Hilfeleistungseinsatz
Einsatzort Details

BAB A 3, km194-km198
Datum 28.06.2017
Alarmierungszeit 09:16 Uhr
Einsatzende 12:54 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 38 Min.
Alarmierungsart Leitstelle
eingesetzte Kräfte

FF Klein-Krotzenburg
  • GW G
  • Messfahrzeug
  • LF 20/16
  • KdoW
Fahrzeugaufgebot   GW G  Messfahrzeug  LF 20/16  KdoW
H BAB

Einsatzbericht

Zur überörtlichen Hilfe wurde die Feuerwehr Klein-Krotzenburg im Rahmen des Gefahrstoffzugs Ost am Mittwoch den 28.06.20147 um 09:16 Uhr alarmiert.
Die originär zuständige Feuerwehr Seligenstadt stellte im Rahmen ihrer Erkundung kurz nach Eintreffen fest, dass es sich bei dem verunfallten Lkw um einen Gefahrgut-Transport handelte und die Ladung durch den Unfall teilweise leckgeschlagen war. Sofort wurde entsprechend dem Einsatzkonzept des Kreises Offenbach die Alarmierung des Gefahrstoffzuges veranlasst. Schon die Anfahrt im Zugverband gestaltete sich schwierig, da durch den sich anstauenden Verkehr auf der vollgesperrten A3 von der Anschlussstelle Hanau her kein Durchkommen mehr war, musste ad-hoc die Einsatzstelle entgegen der Fahrtrichtung auf der gesperrten A3 über die Anschlussstelle Seligenstadt angefahren werden.
Ein mit insgesamt 4000 Litern Natriumchlorat beladener Sattelzug war auf der A3 verunfallt und in die Böschung gefahren. Beim Eintreffen der Feuerwehr Seligenstadt war der Fahrer im Führerhaus eingeschlossen und aus 2 der 4 Behälter lief Flüssigkeit aus.
Der Fahrer wurde durch die Feuerwehr Seligenstadt befreit und anschließend vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Unter Atemschutz und teils mit Chemikalienschutzanzügen dichtete die Feuerwehr die Kanaleinläufe ab, um eine Ausbreitung des auslaufenden Gefahrgutes zu verhindern.
Durch den Gefahrstoffzug wurden nach Absprache mit dem anwesenden Fachberater Chemie, unter leichten Flüssigkeitsschutzanzügen und Atemschutz mit Hilfe des Kranwagens der Berufsfeuerwehr Offenbach die beschädigten Behälter aufgerichtet um ein weiteres Auslaufen zu unterbinden.
Insgesamt waren ca. 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren Seligenstadt, Mainhausen, Hainburg, Offenbach und die Brandschutzaufsicht des RP sowie weitere Einsatzkräfte (Kreisbrandinspektion, Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Rettungsdienst, Abschleppdienst, Autobahnmeisterei, Autobahnpolizei, untere Wasserbehörde) vor Ort.
Die Bergung des Gefahrgutes und des Sattelzuges übernahm anschließend eine beauftragte Fachfirma.

 
 
   
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