Acht Motorkettensägenführer nutzten kürzlich die Gelegenheit, im Rahmen einer Ganztagesausbildung im Hainburger Wald ihre Kenntnisse im sicheren Umgang mit der Kettensäge aufzufrischen.
Die Motorkettensäge ist ein bewährtes Arbeitsgerät der Feuerwehr bei der Durchführung von Technischen Hilfeleistungen. Ohne dieses effektive Arbeitsgerät wäre heute die Bewältigung besonderer Schadenslagen nach Stürmen, Schneebruch, Unfällen und zum Freilegen von Brandnestern undenkbar. Bevor man bei der Feuerwehr eine Motorkettensäge in Betrieb nehmen darf, ist eine erfolgreiche Teilnahme an einem Motorkettensägen – Lehrgang erforderlich. Um die notwendige Erfahrung für die Einsätze zu bekommen, muss auch regelmäßig mit der Motorkettensägen geübt werden. Denn Arbeiten, die mit Motorsägen ausgeführt werden, sind mit einem hohen Gefahrenpotenzial verbunden. Deshalb ist es auch immer wichtig, dass man die Persönliche Schutzausrüstung (PSA), die bei Arbeiten vorgeschrieben ist, trägt.
Organisiert und geleitet wurde die Ausbildung von zwei Feuerwehrkameraden aus den eigenen Reihen, die beide über umfangreiche Erfahrung im Bereich der Forst- und Waldarbeit verfügen.
Im theoretischen und praktischen Teil der Ausbildung standen zunächst Sicherheitsaspekte und verschiedene Schnitttechniken auf dem Programm. Dazu zählten unter anderem das richtige Anlegen eines Fallkerbs, das Arbeiten mit Bruchleisten sowie der sichere Umgang mit unterschiedlichen Holzspannungen. Anschließend wurde das Vorgehen bei sogenannten „Aufhängern“ unter erschwerten Bedingungen – etwa nach Sturmschäden – trainiert. Dabei kamen auch Hilfsmittel wie Fällheber und Mehrzweckzug (tragbares Handseilzuggerät) zum Einsatz.
Mit der erfolgreichen Durchführung dieser Ausbildungseinheit sind wir gut vorbereitet, auch in zukünftigen Sturm- und Unwettereinsätzen sicher und professionell zu handeln.






